Baden-Württemberg reist auf der Arche des Geschmacks

„Das Genießerland Baden-Württemberg bietet eine Vielzahl zugleich bekannter und beliebter landestypischer Spezialitäten: von der roten Speisezwiebel Höri Bülle g.g.A. über das Schwäbisch-Hällische Schweinefleisch g.g.A. bis zum Filderkraut g.g.A. Diese Originale stehen nicht nur für kulinarische, sondern auch für biologische Vielfalt. Sie sind das Teil des kulinarische Erbes, das zum Ruf des Genießerlandes beiträgt und für traditionelle Lebensmittelerzeugung steht“, sagte der Amtschef des Verbraucherministeriums, Ministerialdirektor Wolfgang Reimer, am Samstag (25. Oktober) auf der  Slow-Food-Messe „Salone del Gusto” in Turin, bei der Präsentation der Arche Passagiere aus Baden-Württemberg, die er zusammen mit den Slow Food Vorsitzenden Frau Dr. Hudson und Dr. Rupert Ebner vorstellte. Viele dieser Spezialitäten aus Baden-Württemberg sind zugleich von der Slow Food Stiftung für biologische Vielfalt in der Arche des Geschmacks geschützt, so z.B. das Hinterwälder Rind, der Jakob Fischer Apfel oder Stuttgarter Leberkäs. Neben der Alblinse sowie dem Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner Bratbirne sind der Fränkische Grünkern und der Weideochse vom Limpurger Rind g.U. von Slow Food als Presidio anerkannt. Diese verstehen sich als Netzwerke  einer neuen, nachhaltigen Landwirtschaft zur Erhaltung lokale Ökosysteme, regionale Traditionen und Bewahrung von Lebensmittel von unverwechselbarer Qualität. 4 von 5 anerkannten Presidi in Deutschland stammen aus Baden-Württemberg. „Die Zukunft dieser einzigartigen Spezialitäten liegt auch in der Vermarktung. Touristische Angebote rund um regionale Lebensmittel und der kreative Einsatz in der Gourmet- und Regionalküche schaffen Verbundenheit mit der Genießerregion“, so Reimer.